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Bolshoj-Drill - Ballett in Russland 녹화물

Bolshoj-Drill - Ballett in Russland
Ein Jahr an der Moskauer Ballettakademie
Innenraum des Boshoj-Theaters  © reuters
Die Langzeitbeobachtung vermittelt einen bisher nicht da gewesenen Insiderblick in die Welt des russischen Balletts. Die Moskauer Ballettakademie am Bolshoj Theater ist neben ihrem Petersburger Pendant die angesehenste Ballettschule Russlands und weltbekannt.
Wer auf der Moskauer Ballettakademie studieren kann, hat kein einfaches Leben. Nach einem unerbittlichen Auswahlverfahren folgen für die jungen Eleven ständiger Leistungsdruck, ein gnadenloses Training und ein harter Alltag an der 230 Jahre alten Schule.
Natascha (16), das große Ausnahmetalent der Schule, Pavel (10), der begabte Stipendiat aus der tiefsten russischen Provinz und Jegor und Kirill (14), die Zwillinge am Scheideweg des Erfolgs - "Bolshoj Drill" zeigt ihre Wege, das harte Training, Wünsche, Hoffnungen, macht Enttäuschungen und Leistungsdruck bis an die Grenze des physisch Machbaren sichtbar.

So erschließt sich die immer noch faszinierende Welt eines starr-konservativen und gefeierten Erfolgssystems, das sich im harten Alltagsleben des postsowjetischen Moskaus langsam wandeln muss, ohne die positiven Traditionen zu verlieren.
Reale Hintergedanken
Der Film von Christian Schulz begleitet die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern des renommierten Moskauer Bolshoj-Theaters. Seine Dokumentation erzählt vom Leben an der Akademie und wirft darüber hinaus die Frage auf, ob und in welcher Form sich das Ausbildungssystem im postsowjetischen Moskau ändern muss.
Für "Bolschoi-Drill" durfte erstmals überhaupt ein ausländisches Filmteam ausführlich in der Moskauer Akademie für Choreographie drehen. Die Aufzeichnung einer Aufführung der besten Schul-Eleven im Bolshoi-Theater komplettiert die visuell aufwendige Dokumentation der Leipziger Produktionsfirma L.E. Vision.

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