라이프로그


세르게이 디아길레프의 혁명 녹화물

방영: 3sat
디아길레프를 다룬 다큐멘터리.
보리스 에이프만 선생이 꽤 많은 해설을 하시고, 에이프만 발레단의 영상도 많이 나옵니다.
마린스키 발레단의 영상도 나오는데, 로파트키나와 코르순체프의 <세헤라자데>가 꽤 나오고, 이고르 콜브의 <장미의 정령>이 잠깐 나와요.

Die Revolution des Sergej Diaghilew
"Ich bin voll von Projekten", sagte Sergej Diaghilew (1872 - 1929), "und jedes ist grandioser als das vorige".
Der Mann aus St. Petersburg war weder Tänzer noch Choreograf, weder Musiker noch Regisseur - und doch revolutionierte er Anfang des 20. Jahrhunderts das europäische Ballett. Sein berühmtestes Projekt begann er in der Saison 1909 in Paris: Sergej Diaghilew brachte die besten russischen Tänzer zu einer Truppe zusammen und gründete an der Seine ein Ballettfestival. Vom Erfolg der Tournee angeregt, etablierten sich die"Ballets Russes", für die Diaghilew die finanzielle Verantwortung übernahm und 20 Jahre lang das Repertoire entwickelte. Die "Ballets Russes" gastierten in aller Welt und kehrten nach der Revolution 1917 nicht wieder nach Russland zurück. Mit seinem neuen Ballettkonzept, das Musik, Tanz und Bühnenbild zu einem Gesamtkunstwerk vereinigte, versammelte Diaghilew die großartigsten Künstler in jeder dieser Sparten um sich: den genialen Tänzer Waslaw Nijinskij etwa, den Diaghilew am Mariinsky-Theater in St. Petersburg entdeckte und den er zu seinem Geliebten und zum ersten Star machte, die Komponisten Strawinsky, Debussy und Ravel, die Künstler Picasso und Matisse als Bühnenbildner, Modeschöpferin Coco Chanel als "Kostümbildnerin" und als Mäzenin. Mit allen zusammen prägte der "Ballettzar" den modernen Tanz. Mehr als 60 Werke brachte Diaghilews Truppe bis zu seinem Tod im Sommer 1929 in Venedig zur Aufführung. Viele von ihnen haben die Ballettgeschichte revolutioniert und sind bis heute gültig.

Der Film von Eva Gerberding und André Schäfer erzählt die glamouröse Lebensgeschichte eines der größten Impressarios des 20. Jahrhunderts, der die Dekadenz einer sprichwörtlich goldenen Zeit lebte und erlebte.

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