라이프로그


춤의 에로티시즘 녹화물

100분
2007.12.29-30. Arte

발레, 힙합, 나체 춤, 라틴 네가지의 춤의 에로티시즘을 보여주는 프로그램입니다.
발레는 폴리나 세묘노바와 트로카델로 발레단이 등장했는데, 아직 자세히 보지는 않아서 어떤 에로티시즘을 보여줄지...; 중간에 나온 누레예프를 중심으로 했다면 더 많은 이야기를 할 수 있었을 것 같네요.
나체 춤(Nackten Tanz)는 정말 다 벗습니다. 남성의 국소부위까지 다 나왔어요! 이런!!!!! Arte에 놀랐답니다.
PROGRAMM INFO

Montag, 31. Dezember 2007 um 02.20 Uhr
VPS : 02.20
Wiederholungen :
Keine Wiederholungen
Erotik des Tanzes
(Deutschland, 2007, 25mn)
ZDF
Regie: Jean-Alexander Ntivyihabwa
Interpret: Ballets Trockadero de Monte Carlo, Polina Semionova, Robert Carter


Die vierteilige ARTE-Tanzdokumentation "Bodytalk" eröffnet einen unmittelbaren Einblick in das Wesen des Tanzes, der immer auch Geschlechter- und Gesellschaftsverhältnisse widerspiegelt. Neben dem erotischen Aspekt, wie subtil oder augenfällig er sein mag, geht es zugleich um die Geschichte sowie die sozialen Aspekte der Tanzform. Und natürlich geht es um das Vergnügen am Tanz selbst, der in jeder Folge von Meistern des Fachs dargeboten wird.
In der ersten Folge begibt sich ARTE in das Berliner Staatsballett und folgt der jungen Primaballerina Polina Semionova auf die Bühne und hinter die Kulissen - auf der Suche nach der Erotik des klassischen Balletts.


ZDF © Monika Rittershaus/Staatsballett Berlin
Die Erotik des klassischen Balletts? Eine ungläubige Frage zum Auftakt der Sendereihe. Tatsächlich: Das klassische Ballett steckt voller Erotik, auch wenn das Publikum heute den Vorhang der Zeit vehement beiseite ziehen muss, um dies zu erkennen. Im klassischen Handlungsballett erfüllte sich die echte Liebe erst im Jenseits, im Diesseits trieben politisch unkorrekte Orientalen ihr lüsternes Unwesen - sehr zum Ergötzen des Publikums.
Die erste Folge von "Bodytalk" begleitet die junge Primaballerina Polina Semionova vom Berliner Staatsballett beim Schmachten und Werben auf der Tanzbühne, fragt, woher man eigentlich weiß, wie attraktive Tänzerinnen auszusehen haben, und überlässt den Zuschauer dem charmanten Plauderer Robert Carter, der die Frage der Geschlechter auf seine Art beantwortet hat - indem er, wie die ganze Kompanie Trockadero de Monte Carlo, Frauenrollen tanzt und damit das klassische Ballett einem Szene-Publikum zugeführt hat.
PROGRAMM INFO

Montag, 31. Dezember 2007 um 03.00 Uhr
VPS : 03.00
Wiederholungen :
Keine Wiederholungen
Erotik des Tanzes
(Deutschland, 2007, 26mn)
ZDF
Regie: Jean Alexander Ntivyihabwa, Lena Goliasch
Interpret: Niels Robitzky alias "Storm", Tommy the Clown


Die vierteilige ARTE-Tanzdokumentation "Bodytalk" eröffnet einen unmittelbaren Einblick in das Wesen des Tanzes, der immer auch Geschlechter- und Gesellschaftsverhältnisse widerspiegelt. Neben dem erotischen Aspekt, wie subtil oder augenfällig er sein mag, geht es zugleich um die Geschichte sowie die sozialen Aspekte der Tanzform. Und natürlich geht es um das Vergnügen am Tanz selbst, der in jeder Folge von Meistern des Fachs dargeboten wird.
In der zweiten Folge: Anfang der 90er Jahre entsteht in Los Angeles aus einer Mischung von Breakdance und Freestyle das "Krumping" und wird als eigener Tanzstil zum festen Bestandteil des Hip-Hops und Pops. ARTE schaut hinter die Fassade der aggressiven, erotisch aufgeladenen Körper, die seitdem die Musikvideos bevölkern.


ZDF © Robitzky
Die schlechte Nachricht zuerst: Beim "Krumping", dem jüngsten Tanzspross in der Welt von Breakdance, Freestyle und Hip-Hop, ist die nackte Zurschaustellung des Körpers verpönt. Es geht allein um artistische Bewegungen, die einem freilich beim bloßen Zusehen den Hals verknoten können. Die gute Nachricht dabei: Das gilt schon wieder als so sexy, dass die Tänzer mit ihren virtuos abgehackten Bewegungen längst die Videos von Madonna bevölkern.
Die zweite Folge von "Bodytalk" begibt sich in die Welt von Breakdance, Krumping und dessen volksnaher Variante, dem Clowning. Sie folgt Tommy the Clown durch die Vorstädte, wo seine Crew tanzend die Nächsten-Liebe predigt, begegnet den Choreografen von Justin Timberlake und Niels "Storm" Robitzky, dem Champion des Breakdance, und folgt der Geschichte des afroamerikanischen Freestyle über Europa nach Afrika und wieder zurück in die USA. Ausführliche Ausschnitte von Tanzperformances von den so genannten Battle-Zones bis hin zum virtuosen Freestyle-Tanztheater geben einen faszinierenden Einblick in die Welt des zeitgenössischen Breakdance.
PROGRAMM INFO

Montag, 31. Dezember 2007 um 03.50 Uhr
VPS : 03.50
Wiederholungen :
Keine Wiederholungen
Erotik des Tanzes
(Deutschland, 2007, 26mn)
ZDF
Regie: Lena Goliasch
Interpret: Folklore-Ballett Bahia, Franco Formica, Oksana Lebedew, Revue "Born to Samba"


Die vierteilige ARTE-Tanzdokumentation "Bodytalk" eröffnet einen unmittelbaren Einblick in das Wesen des Tanzes, der immer auch Geschlechter- und Gesellschaftsverhältnisse widerspiegelt. Neben dem erotischen Aspekt, wie subtil oder augenfällig er sein mag, geht es zugleich um die Geschichte sowie die sozialen Aspekte der Tanzform. Und natürlich geht es um das Vergnügen am Tanz selbst, der in jeder Folge von Meistern des Fachs dargeboten wird.
Die letzte Folge begibt sich auf die Spuren des Latin-Dance - vom Straßentanz in Bahia bis zum Kampf um Weltranglistenpunkte der Standardtänzer. Ob erotisches Beckenkreisen oder preiswürdig gezirkelter Hüftschwung: In beidem steckt das lustvolle Spiel der Geschlechter.


ZDF © S. Creutzmann
Um Tänze aus Lateinamerika geht es in der vorerst letzten Folge von "Bodytalk". Die brasilianische Revue "Born to Samba" begeistert die Mitteleuropäer. Stets lächelnde Tänzer voller Lebensfreude beflügeln die Fantasien des Publikums mit einem kräftigen Schuss Erotik und Exotik. Der europäische Latin Dance hingegen scheint eine gar ernste Angelegenheit zu sein. Steife Knie statt schwingender Hüften, Preisrichter statt Karneval in Rio. Oder ist das nur die Oberfläche? Das Tanzpaar Franco Formica und Oksana Lebedew jedenfalls eilt von Titel zu Titel und beschreibt das Standard-Tanzen wie den Sex als gleichermaßen berauschendes Erlebnis.
Die Revue "Born to Samba": Schöne, halbnackte Menschen tanzen und singen auf der Bühne, als gelte es, die Stimmung des brasilianischen Karnevals in den Alltag einer deutschen Mittelstadt zu holen. Daheim im brasilianischen Bahia freilich scheinen die Künstler auch nicht viel anderes zu tun: Party allerorten, getanzt und geflirtet wird mit Freunden und Fremden, so wie man andernorts gemeinsam ins Kino geht. Was ist Fassade, was steckt dahinter? Schließlich gründet der Tanz der Brasilianer in den Zeiten der Sklaverei - ein Umstand, den der eine gerne verdrängt, und den der andere gerne ins allgemeine Bewusstsein heben möchte.
Franco Formica und Oksana Lebedew sind das Standard-Tanzpaar für lateinamerikanische Tänze, mehrfache Weltmeister der Amateure und der Profis. Bei den offenen Meisterschaften in Stuttgart 2007 gleiten sie Runde für Runde übers Parkett, als seien auch die virtuosesten Tanzschritte nichts als ein Vergnügen. Tatsächlich: Bei allen noch so großen Unterschieden haben europäischer Latin-Dance und Samba den gleichen Kern.
PROGRAMM INFO

Montag, 31. Dezember 2007 um 03.25 Uhr
VPS : 03.25
Wiederholungen :
Keine Wiederholungen
Erotik des Tanzes
(Deutschland, 2007, 26mn)
ZDF
Regie: Jean Alexander Ntivyihabwa
Interpret: Dave St.Pierre, Julie Atlas Muz, Tigger Ferguson


Die vierteilige ARTE-Tanzdokumentation "Bodytalk" eröffnet einen unmittelbaren Einblick in das Wesen des Tanzes, der immer auch Geschlechter- und Gesellschaftsverhältnisse widerspiegelt. Neben dem erotischen Aspekt, wie subtil oder augenfällig er sein mag, geht es zugleich um die Geschichte sowie die sozialen Aspekte der Tanzform. Und natürlich geht es um das Vergnügen am Tanz selbst, der in jeder Folge von Meistern des Fachs dargeboten wird.
In der dritten Folge fragt ARTE, inwieweit die freie, nackte Zurschaustellung des Körpers heutzutage noch schocken kann und begibt sich dazu unter anderem ins Rotlichtmilieu. Dabei stellt sich aber auch die Frage, welchen Einfluss die zunehmende Pornographisierung des Alltags auf unsere Gesellschaft hat.


ZDF © Don Spiro
Ausziehen auf der Bühne: Das ist lang nichts Besonderes mehr, die Schockwirkung ist verflogen. Doch "Bodytalk" zeigt, dass das Publikum auch heute noch überrascht werden kann. Sei es im "bürgerlichen" Tanz-Theater des kanadischen Choreografen Dave St. Pierre, der die "Pornographie der Seelen" bloßlegt, oder in den neo-burlesken Aufführungen zwielichtiger Amüsierschuppen. In den USA zumindest gibt sich das neue Strippen nicht nur als Schauspiel für mehr oder weniger Verklemmte, sondern als bewusster Lebensentwurf gegen Prüderie und Scheinheiligkeit.
Dave St. Pierre und seiner Kompanie gelingt es, das Publikum verwirrt nach Hause zu entlassen. Da steigen Männer mit blonden Perücken und bloßem Gemächt durch die Stuhlreihen, eine Tänzerin treibt es wild stöhnend mit einem Schokoladenkuchen, fettleibige Menschen straucheln wie schlachtreifes Vieh über die Bühne, und wenn die Tänzer endlich wieder bekleidet sind, stehen sie einsamer und verlorener da als zuvor. "Die Pornographie der Seelen" zeigt, wie stark eine Gesellschaft, in der jeder "sexy" sein will, im Grunde ihrer pornographischen Selbst-Ausbeutung unterliegt.
Im Rotlichtmilieu scheint sich darum keiner zu scheren. Wo sonst wird der Körper offener zur Schau gestellt? Tänzer wie Tigger Ferguson lassen Körper und Sexualität dabei in all ihren Erscheinungsformen hoch leben. "Ich habe früher beim Pornofilm gearbeitet", sagt Ferguson, "jetzt habe ich die Möglichkeit gefunden, mich künstlerisch auszudrücken."
Und das Ziel ist auch klar formuliert: Das Publikum soll genießen, was da auf der Bühne passiert. Und, was noch wichtiger ist: Es soll dazu stehen. Da bleibt die Frage, wer denn nun erfolgreicher den Kampf gegen die Doppelmoral aufnimmt: Das Tanztheater des Nackten oder die entblößten Außenseiter des Burlesken.

ZUSATZINFORMATION
Wo immer sich Körper zu Rhythmus und Melodie bewegen, ist Erotik im Spiel: offensiv in den brasilianischen Sambaschulen, sublimiert und "kultiviert" beim klassischen Ballett, alleiniger Zweck beim Striptease, augenfällig im Hip-Hop - so sehr, dass die jüngste Generation genug davon hat: Der Breakdance der "Krumper" scheint mit seiner kantigen Virtuosität dem Körper jede Erotik auszutreiben - und gilt gerade deshalb als unglaublich sexy.
In zunächst vier Folgen präsentiert "Bodytalk" Tänzer, Choreografen oder Kompanien, stellvertretend für jeweils eine Tanzkultur. In einer Mischung aus Tanzszenen, Dokumentation und Reportage stehen dabei Protagonisten im Mittelpunkt, die unterschiedliche Facetten einer Tanzform repräsentieren. So trifft die Primaballerina Polina Semionova auf Robert Carter, der als Mann klassische Frauenrollen tanzt (Folge: "Bodytalk - Die Erotik des klassischen Balletts"). Bürgerschreck Dave St-Pierre, dessen Tänzerinnen es auf der Bühne mit Schokoladenkuchen treiben, wird Burlesk-Tänzern gegenüber gestellt, die oft aus dem Porno-Gewerbe kommen (Folge: "Bodytalk - Die Erotik des nackten Tanzes").

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